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Jahrgang 1988
Künstlerin und Medienpädagogin mit Sitz in Berlin. Ihre Arbeit bewegt sich an den Schnittstellen von Feminismus, Technologie, Science-Fiction und gemeinschaftsorientiertem Arbeiten. In langfristigen, kollaborativen Projekten erkundet sie feministische und posthumane Perspektiven durch unterschiedliche Materialitäten und Formate, mit einem besonderen Fokus auf FLINTA*-Gemeinschaften. Science-Fiction dient ihr als spekulativer Raum zur Imagination alternativer Welten, in dem die Weitergabe von Wissen zugleich künstlerische Methode und politische Haltung ist.

Derzeit leitet sie den „Planetaren Lernraum" an der Joan-Miró-Grundschule, ein Lernumfeld, das transdisziplinäre Zugänge im Sinne des planetarischen Denkens erprobt. 2020 gründete sie den Verein Sorora e.V. mit, der künstlerische und kulturelle Projekte entwickelt. Seit 2021 gestaltet sie CiberCamp, ein technofeministisches Format für kollektive Austauschräume rund um Technologie und Feminismus. Seit 2025 ist sie zudem Kuratorin von Speculative Ecologies.

Ihre Arbeiten wurden in Chile, Island, Deutschland und Spanien gezeigt und ihre Forschung auf internationalen Konferenzen präsentiert. Sie wurde zweifach mit dem europäischen Preis von Meet and Code für Bildungsworkshops im Rahmen von Mar de Colores e.V. und Sorora e.V. ausgezeichnet.

Sie ist Absolventin des Masterstudiengangs Art in Context an der UdK Berlin sowie des Bachelorstudiengangs Industrial Design an der Universidad de Chile.

Jahrgang 1960
Künstlerin Statement
In meiner künstlerischen Arbeit konzentriere ich mich auf die Darstellung der um mich herum erscheinenden Welt, welche ich nach meiner persönlichen Wahrnehmung, zu ihrer wesentlichen Aspekte reduziere. Ich versuche die zugrundeliegende Einheit von Natur und Kosmos zu erfassen und die darauf resultierende Vision in dem künstlerischen Werk zum Ausdruck zu bringen.  

Oft handelt sich um Menschen oder Landschaften, andersmal geht um die unter diesen Erscheinungen liegenden Strukturen, die als geometrischen Formen herantreten.

Beides sind im Wesentlichen eine einzige Erscheinung einer an sich unbekannten Realität, die sich nur in unterschiedlichen Ebenen manifestiert.

Ich suche eine tiefgründige Beobachtung meiner Umgebung, eine Art meditatives Eintauchen in die Weite des Raumes, um die darin verborgenen Geheimnisse zu erspüren.

Ich interessiere mich für altes, edles Wissens über Kunstmaterialien und ihrer Anwendung, vor allem in der Malerei; ich erkunde die Herstellung von Maluntergründe, Farben und Lasuren und die Anwendung von Pigmenten; die Vorbereitung des Malwerkes und seiner Vollendung durch Fixieren und Lasieren. Ich kaufe so wenig wie möglich fertiges Kunstmaterial und weiß das handwerkliche Können zu schätzen, das dem Kunstwerk als Gerüst zugrunde liegt.

Ich befasse mich oft mit den wesentlichen, ja sogar philosophischen Fragen zur Kunst: Was ist Kunst? Wozu ist Kunst in der Gesellschaft nötig? Was bringt die Kunst dem Einen?  Was macht dem Künstler eigentlich aus? Dabei versuche ich unterschiedlichen theoretischen Quellen und Schriften in Betracht zu ziehen.

Bildende Kunst im Argentinien, Buenos Aires an der Hochschule der Künste studiert.

Lehrtätigkeit im Bereich Bildende Kunst seit 1987.

Ausstellungstätigkeit seit 1982.