Atelier im Simonetti-Haus
Das Atelier im Nebengebäude des historischen Simonetti-Hauses ist als offener Raum für künstlerische Exzellenz und gesellschaftliche Teilhabe konzipiert.
Konzept
Im Nebengebäude des historischen Hauptbauwerks Simonetti-Haus soll ein geräumiges Atelier entstehen. Es wird für Kunstprojekte und Künstlerresidenzen genutzt. Das Konzept sieht geeignete Arbeitsflächen für die Bildende Kunst vor: Malerei u. Grafik, Skulptur, sowie Textilkunst und Keramik. Ein Teil des Ateliers wird als Maker-Space eingerichtet, um die Entstehung digitaler Kunst zu ermöglichen.
Ein Brennpunkt für Kreativität und Gemeinschaft
Dieses gut ausgestattete Atelier fungiert als dynamischer Brennpunkt zur Entwicklung der kreativen Fähigkeiten von Schülern, jungen Generationen und der gesamten Gemeinschaft. Durch gezielte Workshop-Formate und intergenerative Projekte wird das Atelier zu einem Lernort, an dem handwerkliche Traditionen auf zeitgenössische Ausdrucksformen treffen. Es bietet Raum zum Experimentieren und fördert die künstlerische Bildung als essenziellen Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung.
Internationale Residenzen und kulturelle Bereicherung
Das Atelier-Residenzprogramm zielt darauf ab, die lokale Kulturlandschaft nachhaltig zu bereichern. Durch die Teilnahme internationaler Künstler entsteht ein lebendiger Austausch, der globale Perspektiven in das Simonetti-Haus bringt. Diese Synergie zwischen Gastkünstlern und der lokalen Gemeinschaft fördert den interkulturellen Dialog und stärkt die Strahlkraft des Hauses als Ort der Begegnung und Innovation.
Öffentliche Teilhabe durch "Open Studio": Um die Verbindung zwischen Künstlern und der Öffentlichkeit zu stärken, werden regelmäßige „Open Studio Days“ etabliert. Diese ermöglichen es der Gemeinschaft, den künstlerischen Prozess hautnah zu erleben und in den direkten Dialog mit den Residenzkünstlern zu treten.
Mentoring und Wissensaustausch: Ein zentraler Aspekt der Residenz ist der Wissenstransfer. Die Gastkünstler werden dazu ermutigt, als Mentoren für lokale Nachwuchstalente zu agieren, insbesondere im Bereich des Maker-Space, um die Brücke zwischen traditionellem Handwerk und digitaler Innovation zu schlagen.
Dialog zwischen Erbe und Moderne: Das Residenzprogramm fördert gezielt Projekte, die sich künstlerisch mit der historischen Bausubstanz des Simonetti-Hauses auseinandersetzen. So entstehen ortsspezifische Werke, die die Geschichte des Hauses reflektieren und gleichzeitig zeitgenössische Impulse setzen.
Das Residenzprogramm
Ziel der Residenzen ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sich Künstler:innen unterschiedlichster Herkunft sowohl künstlerisch als auch persönlich begegnen können – eingebettet in eine naturnahe Umgebung mit direktem Bezug zur Elbe und dem Wörlitzer Park.
Der Schwerpunkt liegt auf dem freien künstlerischen Schaffen, dem Austausch und der Gemeinschaft. Ein moderiertes Begleitprogramm mit wöchentlichen Künstlergesprächen und Präsentationen führt durch die Residenzzeit, fördert den Dialog und lädt zu gemeinsamen Aktivitäten ein. Neben den Gemeinschaftsbereichen steht den Resident:innen ein privates Zimmer zur Verfügung. Zudem gibt es ein großzügiges Gemeinschaftsatelier, das für diverse Techniken wie Ölmalerei, Druckgrafik und Keramik ausgestattet ist.
Dieses Residenzprogramm und das gemeinschaftliche Atelier werden durch das Kulturprogramm des Simonetti Haus e.V. ermöglicht und getragen. Ziel dieser Initiative ist es, das kulturelle Leben, die reiche Kulturgeschichte von Coswig (Anhalt) und der Region sowie die Schönheit dieser einzigartigen Umgebung – direkt an der Elbe und dem UNESCO-Welterbe Wörlitzer Park gelegen – aktiv zu fördern und in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.
Zur Realisierung des umfassenden Programms wird eine Teilnahmegebühr erhoben, deren Höhe je nach Art der Residenz variiert. Zum Abschluss des Aufenthalts werden die entstandenen Werke im Rahmen einer von MS&BB kuratierten Gruppenausstellung im Simonetti Haus der Öffentlichkeit präsentiert.